Flüchtlingsunterkünfte – Gemeinden suchen händeringend nach geeigneten Immobilien

Der bevorstehende Winter bringt die Gemeinden in eine schwierige Situation: Es gibt zu wenig winterfeste Unterkünfte für die nach Deutschland geflohenen Menschen. Bislang konnte eine Vielzahl der Flüchtlinge noch in Zeltlagern untergebracht werden.

Doch im Winter ist diese Art der Unterbringung nicht mehr möglich und “fester” und beheizbarer Wohnraum wird gesucht.

Immobilienmakler bestätigen die angespannte Marktsituation: Einige erleben erstmalig in ihrer langen Karriere, dass die Gemeinde in letzter Sekunde von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch macht, um Flüchtlinge unterzubringen. Sowohl Einfamilienhäuser als auch Bürogebäude oder leerstehende Gewerbeimmobilien anderer Art werden gekauft. Für viele Verkäufer eine Chance – auch besondere Immobilien und “Ladenhüter” bieten die Aussicht auf einen erfolgreichen Immobilienverkauf.

Andere Eigentümer, deren Gebäude bereits über eine geeignete Raumaufteilung verfügen, wie zum Beispiel Hostelbesitzer oder Eigentümer alter Krankenhäuser und Hotels, vermieten ihre Immobilie an die Gemeinden als Flüchtlingsunterkunft. Viele erwirtschaften so erhebliche Einnahmen, die bei konventioneller Nutzung nicht erzielbar wären.

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